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Anna Schramm

Anna Helene Schramm, geboren 2000 in Köln, entdeckt früh ihre Leidenschaft für das Schreiben. Schon in ihrer Jugend verfasst sie Gedichte und Kurzgeschichten und erkennt das Erzählen als Möglichkeit, sich auszudrücken und Verbindungen zu anderen zu schaffen. In ihren Texten setzt sie sich verstärkt mit gesellschaftlichen und historischen Themen auseinander. Trauma, Menschlichkeit und Vergebung ziehen sich dabei wie ein roter Faden durch ihre Texte, ebenso das Bild der unabhängigen und selbstbestimmten Frau.

Autorin Anna Schramm

Vita

Besonders prägend ist ihr Drama Wenn Menschen auf Menschen treffen (2018), das sich mit den Todesmärschen des Zweiten Weltkriegs auseinandersetzt und zum Holocaust-Gedenktag aufgeführt wird. Für dieses Werk erhält sie den Scheffelpreis. Nach dem Abitur studiert Anna Kreatives Schreiben und Texten in London und Berlin. 2024 schließt sie ihr Studium ab und vollendet ihr erstes Drehbuch Zerknülltes Papier.

“Ich schreibe über das, was oft verdrängt oder übersehen wird. Über Trauma, Heilung und die Kraft, sich selbst eine Stimme zu geben. Dabei geht es mir nicht darum, Schmerz nachzustellen, sondern darum, ihn in etwas zu verwandeln, das verstanden werden kann. Ich erzähle Geschichten, weil sie für mich die vielleicht einzige Möglichkeit sind, Menschen zu erreichen, die sich sonst nicht mit bestimmten Themen auseinandersetzen würden. Fiktion kann einen Zugang schaffen – zu Schmerz, zu Verantwortung, zu Menschlichkeit – und Räume öffnen, in denen man fühlen kann, bevor man versteht.”

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